3 Schritte, um Gewohnheiten ändern zu können – Bedienungsanleitung für dein Gehirn

Heute soll es einmal darum gehen, wie dein Gehirn wirklich funktioniert. Mit diesem Wissen kannst du in deinem Leben positive Gewohnheiten etablieren und alte, unvorteilhafte Gewohnheiten ändern.

Alles im Leben kommt mit Bedienungsanleitung, außer unser Gehirn. Das „Ding“ mit dem wir unser komplettes Leben führen müssen und, das darüber bestimmt, wie unser gesamtes Leben IST. Noch merkwürdiger jedoch ist die Erkenntnis, dass die meisten Menschen absolut keine Ahnung davon haben, wie ihr Gehirn eigentlich wirklich funktioniert und deshalb lebenslang ein Opfer der Umstände bleiben.

Doch wie funktioniert dein Gehirn und wie kannst du es zu deinem Vorteil nutzen?

Gewohnheiten ändern verändern - Gehirn - positive Gewohnheiten etablierenZunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass dein Gehirn durchschnittlich 100 Milliarden Nervenzellen beinhaltet. Seit einigen Jahrzehnten wird das Gehirn von Neurowissenschaftlern immer häufiger mit einem Computer verglichen, der Daten speichern kann. Aus diesem Grund kann man davon ausgehen, dass unser Gehirn zum größten Teil über Programmierung von Gewohnheiten bzw. Konditionierungen funktioniert. Wenn ich von Gewohnheiten schreibe, dann meine ich damit Denk-Gewohnheiten und daraus resultierende Verhaltens-Gewohnheiten.

Diese Gewohnheiten erschaffen deine gesamte Realität. Das phänomenale an der ganzen Sache ist, dass du dazu in der Lage bist, dauerhaft deine Gewohnheiten zu verändern. Somit gestaltest du dein Leben nach deinen Vorstellungen.

3 Schritte, durch die du deine Gewohnheiten ändern kannst

Gewohnheiten ändern – Schritt #1: Erkenne deine Gewohnheiten:

Nehmen wir einmal an, du hast noch nie regelmäßig in deinem Leben Kaffee getrunken und fängst nun an, drei Tage hintereinander jeden Morgen Kaffee zu trinken. Dann fängst du automatisch an, einen dünnen Nerven-Draht in deinem Gehirn anzulegen, der das Programm enthält: „Ich trinke Kaffee am Morgen“.

Wenn du einen Monat lang jeden Morgen Kaffee trinkst, ist dieser Draht bereits relativ dick und widerstandsfähig. Wenn du ca. 3 Monate jeden Morgen Kaffee trinkst, dann verwandelt sich der Draht in eine feste Gewohnheit, die du unbewusst und ohne jegliche bewusste Anstrengung ausführst.

Gewohnheiten ändern – Schritt #2: Verstehe den Prozess

Diesen Prozess des Etablierens von Gewohnheiten kannst du natürlich auch bewusst für dein Wohl anwenden. Dabei solltest du dir klar machen, dass es mindestens 6 bis 12 Wochen dauern wird, bis eine Verhaltensweise oder Denkweise in eine Gewohnheit übergegangen ist. Egal, welche Gewohnheit du in dein Leben verankern möchtest. Ob es regelmäßiges Lesen, Sport, Selbstbewusstsein aufbauen oder eine gesunde Ernährung ist. Dein Gehirn benötigt die Zeit, sich umzuprogrammieren und bis es soweit ist, musst du mit all´ deiner Willenskraft die neue Verhaltens- oder Denkweise anwenden. Unabhängig davon, wie schlecht du dich dabei fühlst und/oder, was dich  davon abhält.

Gewohnheiten ändern – Schritt #3: Deine neue Identität

Wenn du eine alte Gewohnheit ändern willst (zb. Rauchen aufhören, mehr unter Leute gehen oder selbstbewusster werden), dann benötigst du eine neue Denk- und/oder Verhaltensweise. Viele Menschen verstehen diesen Punkt nicht und führen infolge dessen eine „Suchtverlagerung“ durch, weil sie nicht verstehen, dass sie für die alte Gewohnheit eine Neue etablieren müssen. Es kommt nicht selten vor, dass ein Mensch, der aufhört mit rauchen, plötzlich extrem korpulent wird. Solltest du Beispielsweise aufhören mit Rauchen, treibe im gleichen Zuge Sport und etabliere diese neue, gesunde Verhaltensweise in deinem Leben.

 

Gefühle beschleunigen das Etablieren neuer Gewohnheiten 

Neue neurowissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der unbewusste Teil unseres Denkens (welcher über 90% unseres Denkens und Handelns ausmacht) nicht unterscheiden kann, ob eine sich Begebenheit lediglich vorgestellt wurde oder bereits Realität ist. Dies trifft vor allem dann zu, wenn das Vorgestellte mit starken, positiven Gefühlen verbunden wird. Gefühle sind nichts weiter als unbewusste Gedanken und diese können am schnellsten erschaffen werden, wenn du dir das Gewünschte regelmäßig bildhaft vor Augen führst und vorstellst, wie es sich anfühlen würde, wenn es bereits Realität sei. Stell´ dir alle Einzelheiten vor, die es beinhaltet und nimm´ es mental bereits in deinen Besitz.

Was willst du wirklich?

Wie du in diesem Blogartikel erfahren hast, besteht dein gesamtes Leben aus Gewohnheiten. Du allein hast die Macht, deine Gewohnheiten zu ändern, neue Gewohnheiten zu etablieren. Auf diese weise wirst du langfristig zu dem Mensch, der du schon immer sein wolltest. Wahrscheinlich funkt dir dein innerer Schweinehund andauernd dazwischen und flüstert dir ein, dass du dies nicht kannst, das nicht kannst, dass dies nun einmal so ist, dass das nun einmal so ist und so weiter. Das ist aber nicht die Realität.

Alles in deinem Leben ist die Manifestation deiner (meist unbewusst) gewohnheitsmäßigen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen und diese kannst du nach deinen Vorstellungen verändern. Und wenn du sie veränderst, verändert sich deine ganze Welt und dein komplettes Leben.

 

Sascha von SH-Internetmarketing
 

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