5 Affiliate-Marketing Fallen, die deinen Erfolg im Affiliate Marketing schmälern

Im heutigen Blogbeitrag soll es um ein Thema gehen, dass jeder, der im Internet zusätzliches Einkommen durch Affiliate Marketing generieren möchte beachten sollte, nämlich welche Fallen es beim Vermarten fremder Produkte per Affiliate Marketing gibt.

Viele Online Marketer, die verschiedene dubiose Partnerprogrammen betreiben, wenden bewusst oder unbewusst einige fiese Tricks an, um dir deine verdienten Affiliate Provisionen zu klauen. Sind dir diese Tricks bekannt, wirst du deine Umsätze als Affiliate extrem steigern können und ruhigen Gewissens fremde Produkte vermarkten.

Affiliate-Marketing Falle #1: Mindestauszahlungsgrenze

Viele Partnerprogramme besitzen eine relativ hohe Mindestauszahlungsgrenze (von zb. über 100€). Übersteigt dein Guthaben auf diesem Partnerprogrammen nicht diese Grenze, so kannst du dir auch kein Geld auszahlen lassen.

Das ist deshalb problematisch, weil viele dubiose Partnerprogramme lediglich eine extrem kurze Zeit existieren, um dann mit den noch nicht an die Partner ausgezahlten Affiliate-Provisionen wieder zu verschwinden.

Was du tun kannst, um nicht in diese Falle zu tappe ist einfach, dass du, bevor du dich für ein Partnerprogramm entscheidest, sicherstellst, dass es bereits länger am Markt ist und die Mindestauszahlungsgrenze nicht zu hoch ist. Sollte dies doch der Fall sein, recherchier im Internet, ob dieses Partnerprogramm bzw. der Betreiber des Partnerprogramms wirklich seriös ist.

 

Affiliate-Marketing Falle #2: Cookiezuordnung

Ein Cookie  ist eine Textinformation, die die besuchte Affiliate-Website über den Browser im Rechner des Betrachters platziert. Dadurch ermittelt das Partnerprogramm automatisiert, wer für einen potentiellen Kauf des Affiliate Produktes durch einen Betrachter der Affiliate-Webseite verantwortlich ist.

Die meisten Partnerprogramme nutzen das “Last-Cookie-Prinzip”. Das bedeutet, dass sie dem Menschen, durch den der Kauf des Affiliate-Produktes tatsächlich ausgelöst wurde, mit einer Affiliate-Provision belohnen.

Einige Partnerprogramme nutzen aber auch das “First-Cookie-Prinzip”. Hier besteht ein großes Problem, denn Partnerprogramme, die dieses Cookieprinzip nutzen zahlen Provisionen an die Menschen, die kaufenden Betrachter das erste Mal auf die Affiliate-Webseite geschickt haben. Die Affiliate-Provision geht somit nicht an die Affiliates, die den eigentlichen Kauf ausgelöst haben, sondern an den Affiliates, die den kaufenden Betrachter erstmals auf die Affiliate-Seite geschickt haben.

Nutze daher (va. als kleiner Affiliate) immer das “Last-Cookie-Prinzip”.

 

Affiliate-Marketing Falle #3: Ausschluss durch Inaktivität

Die dritte Methode vieler Partnerprogramme, dir deine Affiliate-Provisionen zu stibitzen besteht darin, dich aufgrund von Inanktivität aus dem Partnerprogramm auszuschließen – ohne, dass du es merkst.

Lies´ deshalb die AGB´s der Partnerprogramme, auf denen du dich anmelden möchstest und stelle auf diese Weise sicher, dass dich deine Partnerprogramme nicht aufgrund von Inaktivität ausschließen können.

 

Affiliate-Marketing Falle #4: Änderung der Affiliate-Links

Die nächste Schweinerei, die sich einige dubiose Partnerprogramme erlauben ist, die Affiliate-Links zu verändern und die alten Affiliate-Links unbrauchbar zu machen, so dass über den alten Link keine Affiliate-Provisionen mehr generiert werden können.

Stell´ dir einmal vor, du hast Links von einem Partnerprogramm bekommen und hast diese auf deiner Webseite, Blog, Facebook usw. über Monate bis Jahre verteilt und plötzlich produzieren diese Links kein Geld mehr.

Seriöse Partnerprogramme verändern auch ab und zu mal ihre Links, verändern jedoch nichts an der Wirksamkeit der alten Links.

Meine Empfehlung ist jeden Affiliate-Link zu targetieren, damit du ihn (falls du einmal auf diese Falle hereinfallen solltest) mit nur wenigen Mausklicks verändern kannst.

 

Affiliate-Marketing Falle #5: Kontowechsel

Die letzte Möglichkeit, mit der dich ein Partnerprogramm um deinen Fleiß als aktiver Affiliate bringen kann ist der Kontowechsel. Hierbei wechselt das Partnerprogramm seine Zahlungsprozessoren und zahlt dir Geld auf ein Konto aus, das du noch gar nicht besitzt. Dies hat meist zur Folge, dass du deine verdienten Affiliate-Provisionen niemals erhältst.

Gute Partnerprogramme nutzen ua. direkte Auszahlung per Banküberweisung.

 

Okay…

 

Du siehst also, dass man bei der Wahl der richtigen Partnerprogramme extrem Acht geben muss und, dass nicht jedes Partnerprogramm so sicher, seriös und ehrlich ist, wie es oft zelebriert wird.

 

Bis in Kürze,

dein Sascha von SH-Internetmarketing